Tulpen: Ihre Majestät lässt grüßen

Violettfarbene Tulpe mit Blatt

Viele von euch kennen sicher Paul Gerhards geistliches Sommerlied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“. Im zweiten Vers heißt es „Narzissus und die Tulipan / Die ziehen sich viel schöner an / Als Salomonis Seide“. Tulipan sind Tulpen, und wohl keine Blume steht so sehr für den Frühling wie diese. Sie sind die ersten Frühlingsboten, die wir uns nach Hause holen und in eine schöne Vase stellen. Oder wir schenken sie einem lieben Menschen. Früher waren Tulpen nur dem Adel vorbehalten. Heute bringen sie uns allen Vorfreude auf die schönsten Monate des Jahres. Wir wissen, jetzt wird alles bunt und lebendig.

Die exklusiven Tulpen-Kollektionen von Colvin sind eine Huldigung an die Geschichte dieser schönen Frühlingsblume. Sie stammen von ausgewählten Züchtern in Holland, die ihre Blumen nachhaltig anbauen. Du hast eine große Auswahl an Kombinationen, mit denen du dir selbst oder einem lieben Menschen einen besonderen Frühlingsgruß senden kannst – mit oder ohne Anlass.

Wusstest du, dass Tulpen ursprünglich aus dem Mittleren Orient kommen? Sie war sogar kostbarer als Gold. Die Geschichte der Tulpen ist so märchenhaft wie „Tausend und eine Nacht“. 

Dass Holland zum bedeutendsten Tulpenzüchter der Welt wurde, verdankt das Land übrigens einem Diebstahl. Wie, das verraten wir dir noch. Mehr als 2000 Tulpensorten gibt es heute. Im Handel sind aber vorwiegend etwa 150 Arten – und diese sind schon ungemein vielseitig. Es gibt sie in vielen zarten und knalligen Farben, von zartem Rosa und hellem Lila über Weiß, kräftigem Gelb, Violett und Rot, Orange und schwarz. Stellt euch vor, so manches schöne Exemplar ist tatsächlich einer virusbedingten Mutation zu verdanken, zum Beispiel die rot und weiß gestreiften oder gefleckten Sorten. Auch gibt es vielfältige Formen: Ihre zarten Blütenblätter können abgerundet, gezackt oder gekräuselt. Es gibt eine Sorte, deren Blütenblätter am Rand fast dornig aussehen. 

Die ersten schriftlichen Überlieferungen von Tulpen stammen aus dem alten Persien und datieren aus dem 9. Jahrhundert. Von Persien gelangte die Tulpe im frühen 15. Jahrhundert in die Türkei. Bei den Herrschern des Osmanischen Reiches war sie derart beliebt, dass sie damit nicht nur ihre sagenhaften Gärten in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, schmückten. Ganze Säle ihrer Paläste wurden mit Kacheln dekoriert, die Tulpenmotive zierten. 

Alpine Essence

Ab 30,00 €

En Provence

Ab 30,00 €

Sunday Mondays

Ab 28,00 €

Vom Turban zur Tulpe

Nach Holland kam die Tulpe im 16. Jahrhundert durch einen in Österreich geborenen Flamen. Ogier Ghislain de Busbecq war kaiserlicher Gesandter am Hof des Sultans Suleiman I. Es wird erzählt, dass er eine wunderschöne Blume sah, die den Turban eines Türken zierte. Er bat seinen Dolmetscher, den Mann nach dem Namen dieser Blume zu fragen. “Thoulypen”, antwortete dieser. Damit meinte er aber seinen Turban. Der davon abgeleitete Name Tulpe beruht also auf einem Missverständnis. In Persien wie in der Türkei hieß sie nämlich Lalé. 

De Busbecq war so fasziniert von ihrer Schönheit, dass er sie in seinen „Türkischen Briefen“ beschrieb.  Der Sohn und Nachfolger von Suleiman I., Ahmed II., schenkte seinen Gästen Tulpenzwiebeln, so auch dem Abgesandten des kaiserlichen Hofs in Wien. Dort hatte der Diplomat einen guten Freund: Den französischen Gelehrten Charles de l’Écluse (Carolus Clusius), Arzt, Pilzexperte und Hofbotaniker. De Busbecq schickte ihm verschiedene Tulpenzwiebeln nach Wien. Als Clusius Professor an der Universität von Leiden wurde, legte er im dortigen Kräutergarten den ersten botanischen Garten Europas an – natürlich mit den Tulpenzwiebeln aus dem Osmanischen Reich. Der sandige Boden an der holländischen Küste erwies sich als ideal für die Tulpenzucht. 

Vom Zwiebelklau zum Weltproduzenten

Clusius kreuzte Sorten und experimentierte emsig. Es gibt Tulpensorten, die auch heute noch sehr beliebt sind wegen ihrer wie Flammen gelb-rot gefärbten Blüten. Es war Clusius, der herausfand, dass ein Virus dafür verantwortlich war. Auch manche Tulpenblüten mit Streifen oder Flecken gehen auf einen Virusbefall zurück. 

Natürlich wollte der Gelehrte seine Zwiebeln auch gut verkaufen. Aber er war eben kein Geschäftsmann. Er verlangte so viel Geld dafür, dass er auf seinen Zwiebeln sitzen blieb. Gespür für Geschäfte hatten andere: Eines Nachts klauten ein paar Männer die Zwiebeln aus Clusius‘ Garten. Und diese bildeten den Grundstein für die holländische Tulpenzucht. So ist es jedenfalls überliefert. 

Vom Tulpenwahn zum Börsencrash

Mit den Tulpen in Holland brach eine „Tulpenmanie“ aus, die 1637 zum ersten Börsencrash der Geschichte führte. Tulpen waren so kostbar, dass mit ihnen nämlich an der Börse spekuliert wurde. Kein Wunder, dass Paul Gerhardt sie in seinem Lied „Geh aus mein Herz“ die Tulpen als noch schöner als „Salomonis Seide“ beschrieb! Erst als die „Tulpenblase“ platzte und zahlreiche Tulpenhändler Pleite gingen, wurden Tulpen als Gartenzierpflanze und als Schnittblumen für jedermann erschwinglich. 

Wenn du heute online bei Colvin bestellst, kommen die Tulpen innerhalb von zwei Werktagen frisch bei dir an. Zum Schluss ein Tipp: Schneide die Tulpen mit einem scharfen Messer schräg oder gerade an und stelle sie sofort in frisches Wasser. Dieses solltest du nach ein paar Tagen aber nicht komplett austauschen, sondern die Vase nur auffüllen. So bleiben sie länger erhalten und wachsen fröhlich weiter! Bei Fragen ist Colvin immer für dich da.

Gelbe Tulpe mit Blatt

15% RABATT

Worauf wartest du noch? Freue dich jetzt über deinen Lieblingsblumenstrauß oder deine Lieblingspflanze!

Code: SEODE15