Sukkulenten – natürliche Faszination in Form, Kraft und Magie

Sukkulente im Blumentopf

Dieser leicht sperrig klingende Name der Sukkulenten mag uns nicht so vertraut sein – die faszinierende Erscheinung der jeweiligen Pflanzen ist uns sehr wohl bekannt. Tatsächlich gehören Sukkulenten neben den Orchideen und Grünlilien zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Sicher hast du auch schon oft vor Bewunderung vor einer solch manchmal winzigen Pflanze gestanden. Teilweise haben sie so bizarre und außergewöhnliche Formen, die wir uns vorher nie von einer Pflanze haben vorstellen können. Vor Neugier haben wir sie alle schon mal vorsichtig mit dem Finger berührt – um diese einzigartige Haut der Sukkulenten zu fühlen. Hoffentlich war kein stacheliger Kaktus mit dabei! Sie strahlen eine Faszination aus, wie sie nur die Natur erschaffen kann.

Der Name Sukkulente stammt von den lateinischen Wörtern „sucus“ und „suculentus“ ab, welche Saft oder saftreich bedeuten. Dies beschreibt bereits auf perfekte Art und Weise die besondere Eigenschaft dieser Pflanzen. Sie können wie keine andere die Flüssigkeit speichern, dank ihres saftig-fleischigen Wasserspeichergewebes. Am häufigsten findet sich dies in ihren Blättern und Trieben wieder, wodurch sie äußerlich oft leicht zu erkennen sind. Mittels dieses besonderen Potenzials können sie lange Trockenperioden, kräftige Sonneneinstrahlung und heiße Wüstenwinde ohne Schwierigkeiten überleben.

Es wird hauptsächlich zwischen Blattsukkulenten, Stammsukkulenten und Wurzelsukkulenten unterschieden. Die bekanntesten Vertreter der auch als Fettpflanzen bekannten Sukkulenten sind dabei die Kakteen. Der maßgebliche Unterschied sind die Aureolen, aus denen bei den Kakteen die Dornen wachsen. Nichtsdestoweniger dürfen wir die Sukkulenten in keinem Fall auf Kakteen reduzieren – die beeindruckende Vielfalt ist nämlich noch viel größer.

Diese faszinierenden Überlebenskünstler sind einmalig. Gerne möchten wir sie dir hier noch ein wenig genauer vorstellen:

Ursprung und Bedeutung der Sukkulenten

Sukkulenten sind wahrhaft prähistorisch. Die Berechnungen deuten darauf hin, dass die ersten Kakteen vor nahezu 10 Millionen Jahren wuchsen. Auch aufgrund ihrer besonderen Schutzmechanismen konnten sie jegliche evolutionäre Phasen überleben und sich dabei auch stetig weiterentwickeln. Die Wurzelsukkulente Welwitschie ist die Nationalpflanze Namibias und kann auch heute noch bis zu 1000 Jahre alt werden. Die meisten Sukkulenten haben ihre Ursprünge in Regionen Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas – dank Züchtungen und Kultivierung gibt es sie aber mittlerweile nahezu überall auf der Welt.

Die Symbolik der Sukkulenten wird nicht immer einheitlich beschrieben. Fest steht, dass sie eine große Bedeutung tragen und als ein sehr wertvolles und ehrliches, kraftvolles Gut gesehen werden. So haben einige Länder diese Pflanzen in ihre Wappen aufgenommen, beispielsweise Aruba, Mexiko, Namibia oder Senegal. Oft verbinden wir mit Sukkulenten die positiven Attribute wie Ausdauer, Geduld, Unverwüstlichkeit und Wärme. Aufgrund der starken Präsenz der Kakteen unter ihnen tauchen auch immer mal wieder Symbole wie Sturheit und Egoismus auf – daran hast du bei ihrem Anblick bestimmt auch schon mal gedacht. Aber generell ist eine Sukkulente zu schenken eine wunderbare Art jemandem eine ehrliche, stabile und sehr besondere Beziehung zu signalisieren. Möchtest du beispielsweise einer Freundin oder einem Freund für die langjährige Freundschaft danken?

Sukkulenten sind dabei nicht nur wunderschöne Zimmer-, sondern auch atemberaubende Stilpflanzen. Hast du schon mal gesehen, wie sie aus einem kleinen Weinkorken sprießen können? Die dekorativen Ideen mit Fettpflanzen gehen schier ins Unendliche. Probier‘ es doch auch mal aus!

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Eine faszinierende Auswahl ganz besonderer Sukkulenten

Die Welt der Sukkulenten ist endlos, die Varietät, ihre Formen, Farben, Eigenschaften und Kräfte sind kaum zu beschreiben. Allein in über 70 verschiedenen Familien und Gattungen von Pflanzen finden sich Sukkulenten. Diese unverwechselbaren Fettpflanzen sind ein Highlight und machen deutlich, dass zu ihnen ein viel größeres Spektrum gehört als „nur“ die Kakteen. Einige besondere Charaktere stellen wir dir hier vor:

Ein Klassiker und ein absolutes Wunder der Natur ist die Aloe Vera Pflanze. Sie hat sehr dickfleischige Blätter und ihr Aussehen erinnert uns immer wieder an die faszinierende Wüste. Neben ihrem imposanten Erscheinungsbild sind auch ihre medizinischen Wirkungen vielseitig bekannt, beispielsweise fördert sie die Verdauung und unserer Haut hilft sie gegen Sonnenbrand.

Hast du schon mal vom Lithops gehört? Gerne sagt man auch „Lebende Steine“ zu dieser einzigartigen Gattung der Sukkulenten. Sie haben so einen unglaublich kleinen Wuchs, sodass sie kombiniert mit ihren Maserungen und Farben an Steine erinnern. Vorwiegend leben sie in afrikanischen Ländern.

Echeverien sind beliebt in unseren Wohnungen und Häusern – es handelt sich um absolut pflegeleichte Rosettenpflanzen. Es gibt etwa 150 Arten dieser Dickblattgewächse, zudem schenken sie uns auch farbenfrohe und symmetrisch wachsende Blüten. Meist sind diese rot, rosafarben oder orange und bilden in ihrer Zartheit dann einen tollen Kontrast zu den kräftigen Blättern.

Wunderbar skurril kommt die „Crassula rupestris subsp. marnieriana ‚Hottentot‘“ daher – wie bitte? Ja, sie heißt wirklich so – liebevoll nennen wir sie manchmal auch Wurmpflanze oder Halskette. Auch sie gehört zu den Dickblattgewächsen, braucht aber etwas mehr Wasser als alle anderen Sukkulenten. Ihre rundlichen Blätter sind so faszinierend angeordnet, dass es so aussieht, als hätte sie jemand auf eine Schnur aufgefädelt.

Sind sie nicht einmalig, unsere Sukkulenten? Als authentisches Geschenk oder als Dekoration in deiner Wohnung können sie dir und deinen Lieben eine richtig große Freude machen. Und wie gesagt, sie sind nahezu unverwüstlich – freu‘ dich auf ihre treue Begleitung!

Sukkulenten in Blumentöpfen

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