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Aromatische Pflanzen – Genuss mit allen Sinnen

Ihre Düfte verzaubern uns, lassen uns in Erinnerungen an Gerichte unserer Kindheit schwelgen, machen jeden heißen Tee in den kalten Wintermonaten perfekt – die Rede ist von aromatischen Pflanzen. Sie sind ein Highlight in der wundersamen Welt unserer Pflanzen, sie machen das Beet im Garten oder die Töpfe auf unserem Balkon perfekt. Neben ihrer oft beeindruckenden Schönheit und faszinierenden Ausstrahlung sind es insbesondere ihr Duft und ihr Geschmack, die uns verführen.

Aromareiche Rosmarinpflanze

Aromatische Pflanzen sind in der Regel unsere so beliebten Küchenkräuter, welche sich durch ihre unverwechselbaren Aromen und Düfte auszeichnen. Sie sind nicht zu verwechseln mit Gewürzen – auch wenn einige dieser Pflanzen botanisch miteinander verwandt sind. Kräuter sind meist frische oder getrocknete Blätter oder Blüten, manchmal auch Sprossen – wohingegen Gewürze in der Regel getrocknete Samen, Rinden, Wurzeln, Früchte oder Knospen sind. Die aromatischen Pflanzen werden zu den krautigen und nicht verholzenden Gewächsen gezählt, einige gehören auch zur Gruppe der Halbsträucher welche an der Basis verholzen. 

Kräuter begleiten uns, verzaubern uns, verwöhnen uns, verführen uns – dank ihnen ist das Essen noch leckerer, der Tee noch intensiver, die Düfte in unserem Garten noch aromatischer. Die Natur schenkte uns mit ihnen etwas ganz Besonderes. Und wir laden dich ein, sie hier noch ein wenig besser kennenzulernen. 

Die Verwendung aromatischer Pflanzen

Aromatische Pflanzen sind ein Wunder der Natur! Auch deshalb feiern wir ihnen zu Ehren den Tag der Kräuter, jedes Jahr am 6. Mai.

Die wohl bekannteste Verwendung ist in Form vom nährstoffreichen und vitaminhaltigen Lebensmittel. In unseren Speisen und Tees schenken sie uns ihre ätherischen Öle, wodurch sich die besonderen Aromen entwickeln können. Meistens verwenden wir sie in frischer oder getrockneter Form. Viele wunderbare Gerichte sind erst vollkommen komplett, wenn sie Kräuter enthalten – sei es Fleisch und Fisch, Kartoffeln, Gemüse oder Suppen. Denk‘ doch mal an einen Tee ohne Pfefferminze, Kartoffeln ohne Rosmarin oder eine Pizza ohne Oregano – eben diese Kräuter verleihen den vollendenden Pfiff!

Einige der aromatischen Pflanzen zählen zugleich zu den Heilkräutern, die anerkannte und bedeutende medizinische Wirkungen haben. Einige tolle Beispiele sind Kamille, Lorbeer, Pfefferminze, Griechischer Bergtee und Brennnessel. Oftmals werden sie als Unkraut kaum beachtet, dabei können sie uns auf schier magische und so natürliche Art und Weise helfen. Die wohl bekannteste Art der Zubereitung dieser Heilkräuter ist der Tee – in einem heißen Aufguss schenken sie uns all ihre Kraft, Energie und heilenden Inhaltsstoffe. Aber auch in Salben und Cremes entfalten sie ihre wundersamen Wirkungen.

Bevor die Pharmaindustrie sich entwickelte, waren tatsächlich die Kräuter die wichtigsten Arzneien bei Erkrankungen und Beschwerden.

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Dein perfekter Kräutergarten, deine perfekte Kräuterecke

In keinem Garten und auf keinem Balkon dürfen diese Pflanzen fehlen. Doch welche eignen sich am besten, welche harmonieren gut und welche brauchen besondere Pflege? Die Vorlieben sind ganz unterschiedlich – so wie bei uns Menschen auch. Auf jeden Fall brauchst du ein wenig Platz und musst an regelmäßiges Gießen denken. Und noch ein ganz praktischer Tipp zu Beginn: Insbesondere in deinem Garten solltest du darauf achten, dass deine aromatischen Pflanzen leicht zu erreichen sind, also dass du bei der Ernte keine anderen Pflanzen beschädigst. 

Die Auswahl an Kräutern ist riesig – und es kommt natürlich auch darauf an, welche du gerne in deinen Tees und beim Kochen verwendest. Hier stellen wir dir ein paar Klassiker und Highlights vor:

Eines der bekanntesten und beliebtesten Kräuter ist Basilikum – es darf vor allem in der italienischen Küche nicht fehlen. Es gibt über 60 verschiedene Arten, ursprünglich aus den Tropen stammend sind sie heute auf der ganzen Welt kultiviert. Insbesondere die eiförmigen und nach oben gewölbten Blätter sind neben seinem intensiven Duft ein einzigartiges Erkennungsmerkmal.

Unter den zahlreichen Minze-Arten ist hier die Pfefferminze der absolute Klassiker. Sie hat einen besonders hohen Menthol- und einen niedrigen Carvongehalt, wodurch ihr starker, scharfer Geschmack zu erklären ist. Wir kennen sie alle in Tees und Süßigkeiten, aber auch ihre medizinischen Wirkungen sind beeindruckend.

Der Oregano ist eines der wichtigsten mediterranen Kräuter, geschmacklich und botanisch ist er mit Basilikum und Thymian verwandt. Die mehrjährige krautige Pflanze ist robust und bildet kräftige Ausläufer. Auch seine Heilkraft bei Magen- und Darmbeschwerden ist sehr anerkannt.

Die große Vielfalt schenkt uns die Petersilie. Die beiden bekanntesten Sorten, die glatte und die krause Petersilie, lassen sich teils unterschiedlich verwenden. Neben den aromatischen Blättern kennen wir aber auch die schmackhafte Petersilienwurzel als tolles Gemüse. Sie ist mit Dill, Kerbel und Kümmel verwandt. 

Aromareiche Kamillenpflanze

Der Rosmarin ist ein unverwechselbares nadelähnliches Kraut, welches bereits seit dem Altertum bekannt ist. Er wächst vor allem an trockenen und warmen Orten und kann beeindruckende Höhen von bis zu 2m erreichen.

Die Zitronenmelisse stellt keine großen Ansprüche an ihren Standort und wächst entsprechend auch oft wild. Es ist eine sehr milde Pflanze, die aber mit ihrem charakteristisch wundervoll zitronenartigen Duft verführt.

Weitere tolle Ideen sind: Schnittlauch, Thymian, Majoran, Liebstöckel, Kerbel, Dill, Lavendel, Beifuß, Salbei, Bärlauch, Kresse, Bohnenkraut, Koriander, usw. – du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Kräuter es gibt!

Haben wir dein Interesse und deine Neugier geweckt? Schau‘ doch mal in dein nächstes Rezept oder folge deiner Nase – in die Welt der himmlischen Kräuter.