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Strauchpfingstrose pflanzen und nutzen – Blumen im Mai

Die umwerfend schöne Strauchpfingstrose ist eine der Pflanzen die einfach zum bunt sprießenden Monat Mai gehören. Wie, wo und wann man dieses Wunderwerk der Natur pflanzt und was diese Pfingstrose für Besonderheiten hat, zeigen dir hier!

Strauchpfingstrose
Strauchpfingstrose: Wo und wann und Wie?

Die Strauchpfingstrose oder auf botanisch Paeonia ist eine der wenigen Pfingstrosenarten mit verholztem Stamm, die also nich wie die anderen Arten in Kraut oder Staudenform wächst. Ursprünglich kommt sie aus dem chinesischen Hochgebirge, wo sie dank ihrer besonderen Schönheit schon seid etwa dem 8. Jahrhundert n. Chr. als Zierpflanze gezüchtet wird. Diesem langen Zeitraum der Züchtung verdanken wir ca. 1000 Sorten der Strauchpfingstrose, die es heute auf der Welt gibt.

Zum Neid der anderen Wuchsformen der Pfingstrose trägt der Pfingstrosenstrauch die größten und schönsten Blüten von allen. Eine dieser Blüten erlangt eine Größe von circa 20 cm im Durchmesser und kommt in weiß wie auch in satten rosa, rot und gelb-Farben vor. Da ist für jeden Gartentyp aber auch jede Schnittblumengeschmacksrichtung garantieret eine dabei.
Aber welche Strauchpfingstrosensorten gibt es? Der in europäischen Gärten am meisten vertretene Pfingstrosenstrauch ist der Suffruticosa-Hybrid. Seine Blüten zeigen sich meist gefüllt weiß- und rosafarben während die aus den USA stammenden Lutea-Hybriden sich durch vorwiegend gelbe und stark rote Farbtöne unterscheiden.

Als besonderen Newcomer der letzten Jahre lohnt sich auch ein Blick auf die Rockii-Hybriden, welche durch ihre ungefüllten, lila Blüten ihren wilden chinesischen Vorfahren stark ähneln.

Pfingstrosenstrauch

Strauchpfingstrose pflanzen im Garten

Wenn du noch ein sonniges Plätzchen in deinem Garten übrig hast und dich fragst für welche Schönheit der Natur dieses bestimmt sein soll, dann solltest du eine Strauchpfingstrose zupflanzen auf jeden Fall in Betracht ziehen.
Generell ist die Strauchpfingstrose eine sehr robuste und anspruchslose Pflanze die sich, sobald sie sich erstmal etabliert hat und wohlfühlt, recht einfach pflegen lässt.

Obwohl sie ein wenig Schatten auch nicht stört, liebt sie die Sonne und gedeiht in jedem Fall sehr gut unter voller Sonneneinstrahlung.
Doch wann sollte man die Strauchpfingstrose pflanzen? Im Herbst, genauer gesagt am besten im September sollte man die Strauchpfingstrose pflanzen. So kann der Strauch die noch warme Erde nutzen um Wurzeln zu bilden und sich an seinem neuen Ort stabilisieren bevor der kalte Winter kommt.
Aufgrund ihrer Herkunft im chinesischen Hochgebirge ist die Pfingstrosenstrauch extreme Klimaverhältnisse gewöhnt und hat somit im Normalfall auch keine Probleme Frost und Winter zu überstehen. Nur bei längeren Zeiträumen unter -15 Grad Celsius wird es notwenig die Pflanze durch Abdeckung vor der Kälte zu schützen.

Einen Schutz vor Kälte sollte man jedoch bald nach den extremen Kältephase wieder entfernen. Die Strauchpfingstrose ist Frühaufsteher und treibt demzufolge gerne als eine der ersten Pflanzen im Jahr aus. Wenn sie vor Kälte geschützt wird, passiert dies umso früher und dann werden die rötlichen Austriebe dem Risiko spätwinterlicher Frostwellen ausgesetzt, die Ihnen schaden können.

Überlässt du deine Pflanze dem Winter und schützt sie nur im Extremfall, so wird deine Strauchpfingstrose zu seiner Blütezeit im April und Mai ihre wahre Pracht zeigen.

Wenn du die Bildung von Blütenansätzen deiner Pflanze fördern willst kannst du deinen Pfingstrosenstrauch zu günstigen Zeitpunkten etwas zurecht schneiden. Dadurch verhinderst du auch, dass der Strauch unkontrolliert in deinem Garten wildert. Als Zeitpunkt für eine neue „Frisur“ macht sich Ende Mai oder Anfang Juni gut wenn der Strauch gerade verblüht ist. Schneidest du die Blütenstände direkt nach dem Verwelken ab, so ersparst du dem Strauch viel Energie für die Samenbildung, die er in sein Wachstum investieren kann. Den Hauptschnitt solltest du deiner Strauchpfingstrose jedoch im Herbst nachdem die Blätter gefallen sind geben. Um unästhetische Zweigstümpfe zu vermeiden, bietet es sich an, den Zweig immer oberhalb einer Knospe abzutrennen.

Wenn sich deine Pfingstrose bei dir wohlfühlt, einen guten Standort und günstige Lebensbedingungen in deinem Garten oder Beet vorfindet, wird sie bis zu 2,5 Meer hoch und du kannst dich bis zu 60 Jahre lang an ihrer Schönheit erfreuen. Fast schon ein Partner fürs Leben!

Aber nicht nur das: In China hilft die Pfingstrose auch beim Überleben. Zumindest wird sie auf Wunden und gegen physische Probleme eingesetzt:

Pfingstrose

Der Pfingstrosenstrauch als Heilpflanze

Da die Pfingstrose für den Menschen leicht giftige Esterverbindungen enthält wird sie im Allgemeinen als Zierpflanze verwendet.

In der chinesischen Heilkunde wird sie jedoch nach wie vor als Bestandteil entzündungshemmender Medikamente und zur Behandlung von Haut- und Schleimhauterkrankungen eingesetzt. Außerdem sollen die Wurzeln der Pfingstrose krampflösende und blutungsstoppende Effekte haben, sowie bei Beschwerden im Magen-Darmbereich, Migränen, Neuralgien und sogar Herzbeschwerden helfen.

Da es für viele der Wirkungen laut der Kommission E (Bundesgesundheitsamt und Bundesinstitute für Arzneimittel und Medizinprodukte) keine klinischen Studien gibt, ist der positive Effekt nicht nachgewiesen. Jedoch sprechen alte Traditionen in der medizinischen Nutzung auch für sich.

Viel frische Luft und Spaß beim Pflanzen wünscht,

dein Colvin Team

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