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Ringelblume und ihre Wirkung – Allheilmittel ohne Grenzen

Beschäftigt man sich ein wenig mit der Ringelblume und ihrer Wirkung, fasziniert einen diese  Wunderpflanze schnell. Tees, Salben und Tinkturen finden nicht nur gegen die verschiedensten Beschwerden, sondern auch zur Heilung von Wunden, breite Anwendung. Während die zierliche Blüte ein Augenschmauß in jedem Garten oder auch in kleineren  Blumensträußen ist, hat die Ringelblume (botanisch Calendula officinalis) auch breitgefächerte Wirkungen und ein großes Heilpotenzial.

Ringelblume

Die hübsche Blume ist ein, zwischen 30 und 60 cm hohes, Korbblütengewächs, dass ursprünglich aus Nordafrika stammt. Seid vielen Jahrhunderten schon, findet die Ringelblume Verwendung in der Heilmedizin und ist heute nach wie vor eine der am meisten angewandten Heilpflanzen Europas. Im Allgemeinen erweisen sich insbesondere zwei Ringelblumenarten, Calendula Officinalis und Calendula arvensis (Acker-Ringelblume), als wirksam gegen verschiedene körperliche Beschwerden.

Im Normalfall sind es immer die Blüten, die die entscheidenden Wirkstoffe in sich tragen. Zum Herstellen der Heilmittel wie Ringelblumentee, Ringelblumensalbe oder Ringelblumentinktur werden diese in der Regel gleich nach dem Aufblühen im Juni gepflückt, getrocknet und zur Weiterverarbeitung präpariert.

Aber was sind eigentlich die Wirkstoffe, die die Ringelblume so besonders machen?

Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Allantoin, den Bitterstoff Calendolin, Farbstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Saponine, Xanthophylle und Sterine. Bitterstoffe wie das Calendolin regen die Verdauung an und helfen bei Magenproblemen. Sterine sind Östrogen-ähnliche Substanzen und sollen aus diesem Grund auch förderlich bei verschiedenen Frauenleiden sein sollen.

Wie zeigt die Ringelblume Wirkung?

Die Anwendung der Ringelblume unterscheidet sind in 2 Arten. Zum einen die äußere Anwendung in Form von Salben und Tinkturen und zum anderen die innere Anwendung, namentlich die Einnahme von Ringelblumetee. Beide Anwendungsformen haben wissenschaftlich anerkannte Wirkungen.

Zur äußeren Anwendung:

Ringelblumennsalbe lässt sich leicht selbstherstellen. In den meisten Apotheken kann man sie jedoch auch käuflich erwerben.   Ringelblumensalbe hat eine reinigende Wirkung und ist außerdem abschwellend, antibakteriell und antifungizid (gegen Pilze) einsetzbar. Dank dieser Eigenschaften hat sie einen beruhigenden Effekt auf Wunden und Verbrennungen und hält schlechte Umwelteinflüsse wie Bakterien und Pilze von der Wunde weg. Bei der Behandlung von Wunden findest die  Ringelblumensalbe  Anwendung, da sie  zusätzlich den Wundverschluss sowie das Zellenwachstum fördert und gleichzeitig die Schmerzen etwas lindert. Insbesondere bei schwer und langsam heilenden Wunden, hat die durchblutungsfördernde Eigenschaft der Calendula einen sehr positiven Effekt. Darüberhinaus wird der Ringelblume ein krampflösende Wirkung nachgesagt. Du kannst die Salbe also auch zur Nachbehandlung von Krämpfen (neben der Einnähme von Magnesium) von außen auf den Muskel auftragen.

Die Anwendungsliste dieses natürlichen Multifunktionalwunders will immernoch nicht aufhören: Calendulasalbe wirkt entzündungshemmend und wird daher gegen Hautprobleme verwendet. Die Salbe oder das Calendulaöl eignen sich ideal für Hautentzündungen, trockene und rissige Haut, sowie Probleme auf der Kopfhaut. Zur Anwendung auf dem Kopfhaut trägt man Calendulaöl auf und lässt es etwa 2 Stunden einwirken.
Ähnlich wie Cremes aus Aloe Vera hat die Ringelblumensalbe positive Wirkung gegen Sonnenbrand und kann daher als natürliches Mittel der Nachbehandlung angewendet werden. Beispielsweise als homöopathischen Ersatz für Penthanol.

Zur innere Anwendung:

In Form von Tee findet die Ringelblume  Verwendung, die sich auf  andere Wirkungsbereiche konzentriert. So hat die Ringelblume beispielsweise eine schweiß- und hartreibende Wirkung und ist verdauungsanregend. Der harntreibende und verdauungsanregende Effekt stärkt Leber und Galle. Der schon zuvor genannte krampflösende Effekt kann gegen Bauchkrämpfe und einen gereizten Magen helfen. Gegen Husten und Asthma hilft ein Ringelblumentee dank seiner entzündungshemmenden Wirkung ebenfalls. Überdies kann man Entzündungen am Zahnfleisch durch das Gurgeln von Tee und Spülungen behandeln.
Und zu guter Letzt: Selbst bei Einschlafproblemen kann man sich den Tee zur Hilfe holen.

Ringelblume

Ringelblume – Wirkung gegen Frauenleiden

Im Zusammenhang mit ihren Sexualorganen oder der Schwangerschaft haben viele Frauen oft Probleme. Wie du sicherlich schon bemerkt hast hat die Ringelblume so viele Einsatzmöglichkeiten, dass man denken könnte sie hilft gegen alles. Fast so ist es auch:
Bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Regelbauchschmerzen hat der Ringelblumentee eine normalisierende und beruhigende Wirkung. Bei Wechseljahrsbeschwerden oder premenstrualen Brustbeschwerden wirkt er schmerzlindernd und ebenso beruhigend. Eine Kompresse des Ringelblumentees auf den Brüsten kann Brustschmerzen während der Stillzeit lindern und eine entspannende Wirkung auf die Brüste der Frau haben.

Zu beachten ist, dass eine innerliche Behandlung mit Ringelblumenprodukten während der Schwangerschaft, zu Wehen führen kann. Von der Einnahme von Ringelblumentee, -tinktur oder sonstigen Mitteln wird deshalb in dem Zusammenhang abgeraten. Dies und das Auslösen möglicher allergischer Reaktionen sind die einzigen bekannten Nebenwirkungen und machen die Ringelblume zu einem fast risikofreien Allheilmittel.

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