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Gänseblümchen, die Schönheit und die Wunder seiner Heilwirkung

An jedem Wegesrand, jedem kleine Stückchen Rasen in der Stadt, jeder wilden Wiese und in jedem Garten steht die hübsche, kleine Blume so offensichtlich, aber gleichzeitig unscheinbar, dass man seine bescheidene Schönheit manchmal glatt übersieht. Doch das kleine Gänseblümchen hat eine große Geschichte und eine riesige Palette an Wirkungen. Darum und um andere interessante Fakten soll es in diesem Artikel gehen.

Gänseblümchen

Der ursprünglich aus dem mediterranen Raum stammende Korbblütler hat sich mit dem Laufe der Zeit, inklusive der meisten Inseln, auf der ganzen Welt ausgebreitet. Das geschah zu einem großen Teil durch menschliche Mithilfe, nämlich durch den Transport von Grassamen die mit Gänseblümchensamen verunreinigt waren. Dank seiner geringen Standortansprüche und seiner Robustheit hat sich das Gänseblümchen schnell überall etabliert. Durch seine weite Verbreitung ist es eine der bekanntesten Blumen Europas.

Das Gänseblümchen und die Schönheit

Der Bellis perennis, wie das Gänseblümchen im botanischen Fachvokabular genannt wird, wurden im Laufe der Jahrhunderte für seine zierliche Pracht und Wirkungen viele Bedeutungen zugeschrieben. Das Lateinische Wort zum Beispiel bedeutet „die ewige Schönheit“.
Als Zeichen Inannas, der sumerischen Göttin der Schönheit und sexuellen Begierde, vergleichbar mit der griechischen Göttin Aphrodite, erlangte das Gänseblümchen schon Jahrtausende vor Christus symbolträchtige Bekanntheit.
Auch mit der Sonne wurden Gänseblümchen schon seit Urzeiten in Verbindung gebracht: Ihrem sonnenähnlichen Erscheinungsbild und ihrem heliotropen Verhalten (der Blütenkorb wendet sich immer der Sonne zu und schließt sich bei Nacht) zum Dank. Die englische Übersetzung „Daisy“ setzte sich ursprünglich aus den Wörtern „day’s eye“ zusammen und bestätigt damit den uralten symbolischen Zusammenhang. In Deutschland ist das Gänseblümchen darüber hinaus als eine Art Liebeswahrsager für das „Er liebt mich, erlebt mich nicht, er liebt mich“- Spielchen bekannt.

Gänseblümchen

Neben den vielen schönen Bedeutungen die ihm zugesprochen werden, hat das Gänseblümchen Heilwirkungen denen man heutzutage leider nur wenig Beachtung schenkt. Deswegen sind sie aber nicht weniger wertvoll und interessant.

Gänseblümchen und die Heilwirkung

Seid vielen Jahrhunderten gelten Gänseblümchen als vielseitige Heil- und Nutzpflanzen, denen die verschiedensten Effekte zugeschrieben werden. Schon Plinius der Ältere, ein römischer Gelehrter des 1. Jahrhunderts nach Christus, beschrieb des Gänseblümchens Heilwirkung in seinem Werk „Naturalis Historia“, einer Enzyklopädie der Naturkunde. Die Tinkturen aus dem Gänseblümchen waren ein gefragtes Mittel gegen Hautprobleme, Infektionskrankheiten, für Wunden und sogar Knochenbrüche. Wegen seiner harntreibenden Wirkung wurde die Blume in der Vergangenheit bei Nierenproblemen eingesetzt.

Auch heute findet das Gänseblümchen in der Volksheilkunde noch Anwendung. Primär gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kopfschmerzen und Erkältung.
Das Gänseblümchen verdankt seine Heilwirkung der Saponine, Flavonoide und ätherischen Öle, aber auch Bitter- und Gerbstoffe, die es enthält.
Diese sorgen dafür, dass es entzündungshemmend und blutbindend wirkt. Salben aus Gänseblümchenblüten sollen sich deshalb gut für die Anwendung auf Wunden und gereizter oder trockener Haut eignen.
Die Gerbstoffe des Gänseblümchens regen den Appetit an und können deswegen bei Essstörungen ebenfalls einen positiven Effekt haben.

Leider ist die vielfältige Kraft dieser Pflanze heute größtenteils in Vergessenheit geraten. Das zeigt sich in den Apotheken, in denen kaum noch Medikamente auf der Basis des Gänseblümchens und seiner Heilwirkung zu finden sind. Das aber eigentlich völlig zu Unrecht, denn es wirkt außerdem antibakteriel, antifungizid (förderlich gegen Pilzkrankheiten) und fettsenkend.
In der Homöopathie wird die Wirkung des Gänseblümchens vorwiegend zur Behandlung von Verletzungen der Arme und Beine, wie Prellung und Verstauchung aber auch Rückenschmerzen, angewandt. Die häufigste Form der Einnahme ist oral durch Globuli (alternativmedizinische Kügelchen) mit den förderlichen Inhaltsstoffen des Gänseblümchens.

Die Wirkung des Gänseblümchentees

Wer ein Fan von Naturheilkunde ist oder es einfach genießt die Kräuter und Pflanzen der Wiesen oder des Gartens zu verwenden, der sollte mal probieren Gänseblümchen zupflücken.
Auf besonders einfache und natürliche Art und Weise, kann die Wirkung durch das aufbrühen der Blüte in einem Gänseblümchentee erreicht werden.

Gänseblümchentee

Diesem dem Gänseblümchentee eine Wirkung nachgesagt, die förderlich bei Schlafstörungen und Kopfschmerzen ist. Das Beste ist, dass es die Blume überall gibt, du also einfach nur rausgehen, eine Hand voll pflücken musst und schon kannst du deinen Gänseblümchentee vorbereiten. Du kannst die Blüten sowohl frisch, als auch getrocknet verwenden. Ein guter Teelöffel reicht für eine Tasse aus. Je stärker du die beruhigende Wirkung des Gänseblümchentee willst, desto länger kannst du ihn ziehen lassen. Zwischen 5 und 10 Minuten genügt jedoch völlig.

Alternativ kannst du die Blüten natürlich mit anderen Kräutern und Früchten mischen um verschiedene Geschmacksrichtungen deines Gänseblümchentees auszuprobieren.

Viel frische Luft, und Spaß beim experimentieren wünscht,

dein Colvin Team!

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