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Christrose oder Helleborus: Pflege eines Herbstblühers

Dachtest du, dass du blühende Pflanzen nur im Frühling zu sehen bekommst? Lerne die Christrose oder Helleborus kennen, eine der wenigen Pflanzen, die im Spätherbst blühen. Wenn du dich bereits in diese Pflanze verliebt und sie zu Hause hast, erzählen wir dir nun ein wenig mehr über ihre Pflege.

Es ist ein wahres Spektakel, sie zu dieser Jahreszeit in voller Blüte zu sehen. Eben jene Blüten sind weiß und bestehen aus fünf Blütenblättern, die von kleinen gelben Staubgefäßen begleitet werden. Die Christrose ist eine Pflanze mit kleinen, dichten, immergrünen Blättern. Sie ist ausgewachsen nicht mehr als einen Meter hoch – und somit die perfekte Mitbewohnerin, wenn du eine kleine Wohnung oder ein kleines Haus hast.

Es gibt eine Erklärung für die Blüten im Herbst und Winter. Die Christrose stammt aus den kalten Gebieten Europas und Westasiens, ist also daran gewöhnt, recht niedrige Temperaturen auszuhalten. Ihre Blüten haben eine außergewöhnliche Kraft entwickelt, sodass sie sogar im Schnee zum Leben erwachen können! Die Legende besagt, dass die Blumen aus den Tränen einer Hirtin entstanden sind, die auf dem Weg zum Christkind war und ihm kein Geschenk mitbringen konnte.

Pflege der Christrose oder Helleborus

Christrose

Eine Zusammenfassung ihrer Pflege

Licht: hell und indirekt.

Temperatur: mittel bis niedrig

Bewässerung: mäßig

Haustierfreundlich: nein.

Kinderfreundlich: nein.

Licht

Wenn du eine Terrasse oder einen Platz am Fenster hast, halte die Christrose im Topf! Versuche nur, sie vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Wenn es ihr nicht gefällt, wird sie über ihre schönen Blüten zu dir sprechen: Falls du bemerkst, dass sie nicht so stark blüht, dann bekommt sie zu viel Schatten.

Bewässerung

Es ist wichtig, dass das Substrat stets feucht ist, wobei jedoch keine Staunässe entstehen darf. Am besten gießt du sie, indem du Wasser in eine Schale gibst und sie trinken lässt, was sie braucht und wann sie es braucht. Dadurch verhindern wir auch, dass die Blätter und Blüten nass werden und verwelken. Wird es sehr, sehr kalt oder friert es sogar, stelle das Gießen ein.

Extra-Tipp: Wenn du siehst, dass die Stiele und Blätter der Pflanze schlaff herunterhängen, dann braucht deine Christrose dringend Wasser.

Temperatur

Wie gesagt, die Christrosen oder Helleborus sind an Kälte gewöhnt. Wenn du also in einer Region mit eher niedrigen Temperaturen lebst und blühende Pflanzen magst, so hast du deine Seelenverwandte gefunden. Bei 10-15°C fühlt sie sich am wohlsten, aber sie verträgt sogar harten Frost. In diesen Fällen kann es zwar sein, dass sie einige Blätter oder Blüten verliert, diese wachsen aber ohne Probleme wieder nach.

Dünger

Achte darauf, von Frühjahr bis Herbst zu düngen – am besten mit einem organischen Dünger wie Regenwurmhumus oder Dung von pflanzenfressenden Tieren.

Substrat

Die Christrose mag leicht saure Böden. Eine Basis aus Arlite, 75% Universalsubstrat, 20% Perlite, ein Hauch von saurem Substrat (5%) – und sie wird dich für immer lieben.

Und das war’s. Einfach, oder? Wenn du all diese Pflegehinweise beachtest, kannst du dich Jahr für Jahr an den Blüten der Christrose – der Helleborus – erfreuen. Dafür empfehlen wir dir auch, ihre Zwiebel aufzubewahren und die Blätter zu entfernen, indem du sie vom Stiel abzupfst. 🙂

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