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Anthurie – Die besten Infos und Pflegetipps

Mit ihren feurigen, blutroten Blüten betört die Anthurie nicht nur die Vögel und Insekten des südamerikanischen Regenwaldes, wo sie ursprünglich herkommt. Seid ihrem Export in die ganze Welt wird diese exotische Schönheit in Europa als Zier – und Zimmerpflanze hoch geschätzt. Du hast dein Auge auf eine Anthurie geworfen oder hast schon eine in deiner Wohnung? Wir beschreiben, wie man sie pflegt, damit sie mit ihrer Pracht deine Wohnung das ganze Jahr schmückt.

Anthurie wild

Anthurie: Hintergrundwissen schadet nie!

Die Anthurie oder in Deutschland, aufgrund ihrer Form und Farbe, auch Flamigoblume genannnt, gehört zur Familie der Aronstabgewächse und kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika, sowie den karibischen Inseln. Dort wächst sie typischerweise entweder auf dem Boden oder wegen der besseren Lichtverhältnisse, epiphytisch auf Bäumen.

Wie für die Familie der Aronstabgewächse typisch, zeichnet die Anthurie der Dicke meinst weiß, gelb bis orangefarbene Blütenkolben aus, der auf einem auffällig gefärbten Hüllblatt sitzt. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme ist botanisch gesehen wirklich nur der Kolben die Blüte. Das meist auffällig rote, weiße oder rosafarbene Hüllblatt ist in Wahrheit nur ein andersgefärbtes Blatt. Dieses hat in der Natur für die Blüte eine Schutzfunktion und lockt Insekten und Vögel an, um die Pflanze zu bestäuben.

Jedoch sind es oft genau diese, wegen deren Schönheit und Kontrast, zu den grünen Blättern wir sie so gern in unseren Zimmern stehen haben.

Anthurie rot

Die Arten der Anthurie in Europa

In unseren Haushalten findet man die ürsprünglichen Arten des tropischen Regenwaldes kaum. Die Zimmer Europas beherbergen zumeist die folgenden drei Hybriden:

Die Andreanum Hybriden haben große, pfeilformige tiefgrüne Blätter und die meistverbreiteten tiefroten oder weißen Hüllblätter mit gelbem Blütenkolben.

Die Scherzerianum Hybriden haben ebenfalls meist leuchtend rote Hüllblätter und zeichnen sich durch ihre dünneren und langen Blätter und die orangenen, spiralförmig gedrehten Blütenkolben aus.

Chrystallinum Hybriden unterscheiden sich sowohl von den Blättern als auch von der Blüte etwas stärker. Während die Blüte dieser Sorte kaum auffällt, sorgen die mattgrünen Blätter für Aufsehen, da sie von silbernen Blattadern durchzogen sind.

Standort-, Licht- und Wasserbedürfnisse der Anthurie

Weil die Pflanze aus dem dicht bewachsenen Wald stammt, ist sie es gewohnt, keine direkte Sonneneinstrahlung zu bekommen. Trotzdem sollte sie an einen hellen Ort gestellt werden, damit sie reichlich Energie zur Blüten und Blattbildung bekommt. Als Standort gut geeignet sind dementsprechend Fenster, bei denen die Sonne nicht direkt rein strahlt oder die beispielsweise durch einen Baum geschützt sind. Auch wenn zu viel Licht nicht vorteilhaft ist, sollte man die Anthurie in keine dunkle Ecke stellen, da sie sonst spärliche Blätter und unschöne, lange Stiele ausbildet.
Anthurie Blüte

Anthurien gießen in 2 Phasen:

In der Wachstumsphase im Frühling und Sommer konsumiert die Anthurie viel Wasser und sollte deshalb sehr regelmäßig gegossen werden. Die Erde und Wurzeln im Topf können ruhig immer feucht sein. Am besten verträgt die Pflanze Regenwasser.

Während der Winterruhe sollte die Pflanze etwas Saisonunterschied spüren, um in ihrem natürlichen Rhythmus zu bleiben. Folglich tut es ihr gut, sie ein bis zwei Monate lang an einem hellen Standort bei ca. 15 ºC zu lagern und das Gießen erhelblich einzuschränken. Erst wenn die obere Erdschicht schon trocken ist, sollte man ihr wieder ein wenig Wasser geben. Mittels Leuchtstoffröhren, die man ein paar Stunden am Tag einschaltet, werden auch im dunklen deutschen Winter die nötigen Lichtverhältnisse für das ideale Wachstum der Anthurie gewährleistet.

Anthurien vermehren: Ableger durch Teilung

Wenn sich die Anthurie in ihrem Topf wohlfühlt wuchert sie förmlich und vermehrt sich wie von selbst. In kürzester Zeit bildet sie immer neue Blatt und Blütenstängel, sowie viele neue Wurzeln.
Der ideale Teilungszeitpunkt ist im Frühling, da die Sonne und Wärme den kleinen Ablegern besonders gute Bedingungen zur Etablierung ihres selbstständigen Wachstums bietet.
Als Ableger suchst du dir einen Teil der Pflanze aus, der mehrere Wurzeln sowie mindestens ein Blatt vorweist. Oft gibt die Pflanze schon vor ,wo man teilen sollte, indem ein oder mehrere Stücke von sich aus schon etwas separiert wachsen.
Diesen Teil trennst du einfach vorsichtig mit der Hand oder, bei sehr viel Wurzelgewirr, im Notfall mit einer Schere ab. Anschließend solltest du die eingepflanzten Ableger dann an einen hellen, aber nicht direkt von Sonne bestrahlten Ort, setzen und fleißig gießen. Achte aber darauf, dass die kleinen Ableger natürlich nicht so viel Wasser benötigen, wie ihr Mutterpflanze, damit sie nicht ertrinken.

Viel Spaß und gärtnerischen Erfolg wünscht,

dein Colvin Team

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