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Die wunderbare Blüte der Amaryllis pflegen und pflanzen

Wer einen Faible für große Blüten und exotische Blumen hat, der kennt sie definitiv. Denn die Amaryllis sorgt mit ihren auffälligen, trompetenartigen Köpfen in jeder Wohnung für Aufsehen. Doch auch weitere Eigenschaften machen die Pflanze gerade für die Menschen unserer klimatischen Verhältnisse besonders attraktiv. Die Sonne der Amaryllis scheint gerade an den Tagen an denen es bei uns am dunkelsten ist.

Als Allerstestes gilt es jedoch ein Irrtum aufzuklären. Denn Amaryllis ist nicht gleich Amaryllis. Sowohl im Süden Afrikas als auch in weiten Gebieten Südamerika wurden die “Amarylispflanzen” gefunden und aufgrund ihrer optischen Ähnlichkeit der gleichen Gattung zugeordnen. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die offizielle Unterscheidung zwischen der echten Amarylis (Amaryllis belladona) und dem Ritterstern (Hippeastrum) festgelegt. Während die echte Amaryllis nur eine Art besitzt, gehören mehrere dutzend zur Gattung der Rittersterne. Da sich der Name Hippeastrum seid seiner Abgrenzung vom Amaryllis bei Laien nicht durchgesetzt hat, ist der Ritterstern bis heute noch unter diesem Namen bekannt. Und weil sich die Beiden sowohl äußerlich als auch im Wachstumsverhalten und Pflegebedürfniss so sehr ähneln, dürfen wir sie hier im Artikel als fast eins behandeln.

Und bevor wir zum Pflanzen und Pflegen kommen eins noch: Die Amaryllis, ob echt oder nicht, ist an allen Pflanzenteilen giftig und sollte deswegen auf keinen Fall verspeist werden. Weder von Mensch noch Tier!

Amaeyllis lachsfarben

Amaryllis Pflege – Wie machst du’s richtig?

Damit deine Amaryllis dir weit über 20 Jahre hinweg immer wieder ihre Schönheit zum Schmuck deines Hauses zur Verfügung stellt, ist die richtige Pflege essenziell. Dazu gehören die richtigen Standortbedingungen, das Gießverhalten, und die Behandlung in Sommer und Winter.

Abgesehen von der beeindruckenden Blütengröße und den intensiven Farben hat die Amaryllis vor allem eine auffällige Besonderheit. Sie ist Winterblüher und trägt ihren Schmuck somit ungefähr zwischen Dezember und März. Als eine der wenigen in Europa verbreiteten Prachtblüten mit dieser Eigenschaft, macht sich die Pflanze somit besonders beliebt. Doch der vielen anderen Pflanzen entgegengesetzte Wachstumszyklus, erfordert auch eine andere Weise der Amaryllis Pflege.

Amaryllis Pflanzen

Amaryllis vermehren sich entweder in Form von Ablegern oder Samen. Ableger sind mit menschlichem Einfluss die bei Weitem einfachere und folglich gängiger Variante der Teilung. Dementsprechend wirst du im Handel meist Zwiebeln der Amaryllis antreffen. Auch wenn du schon selbst eine hast und die Pflanze in einem Kübel mit ausreichend Platz hälst, werden sich unter guten Bedingungen von selbst Ableger bilden. Diese befinden sich unter der Erde rund um die Mutterzwiebel.
Möchtest du eine neue Amaryllis pflanzen nimmst du eine Zwiebel und steckst sie so tief in die Erde, dass diese vollständig bedeckt wird. Der Pflanztermin sollte etwa 40 Tage vor der gewünschten Blütezeit angesetzt werden. Zwischen Oktober und November ist die Regel. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Gegebenenfalls kannst du die Durchlässigkeit des Bodens mit Tongranulat fördern.  Wenn die Zwiebel mit der Spitze aufrecht im Topf ist, wird sie so mit Erde bedeckt, dass gerade so alles im Boden verschwindet. Hat die Zwiebel schon Triebe so muss der grüne teil aus der Erde schauen. Daraufhin wird die Erde ein wenig angedrückt und initial gegossen.

Amaryllis Zwiebel

Was sind die richtigen Standortbedingungen?

Da die Amaryllis in tropischen oder subtropischen Klimazonen beheimatet ist, ist sie in unserem gemäßigtem Klima leider keinesfalls winterhart. Deshalb wird sie in Deutschland und Umgebung auch als Zimmerpflanze so gut wie immer in Kübeln aufgezogen. Als eine Pflanze, die viel Sonne gewohnt ist gleichzeitig aber im Winter, sollte der Standort an einem der best belichteten Fenster des Hauses sein. So wird sie die kurzen Sonnenstunden voll ausnutzen um ihre große Blüte mit Energie zu versorgen. Im Frühjahr und Sommer, wenn die Sonne sehr stark strahlt muss man aufpassen! Auffällig helle Verfärbungen oder braunes Gewebe an Blatt oder Blüte kann auf Verbrennungen hinweisen. Dann solltest du den Kübel an einem nach wie vor hellen, aber vor zu starker direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort positionieren.

weißer Amaryllis am Fenster

Amaryllis Pflege –  Gießen und Düngen

Amaryllis belladonna sowie der Ritterstern mögen leicht feuchte Erde. Ist sie zu trocken lassen die Blumen ihre Köpfe hängen. Bei übermäßiger Nässe besteht jedoch die Gefahr der Pilzbildung an Wurzeln und anderen Pflanzenteilen. Während der ersten Wachstumsphase wenn noch nichts oder nur ein kleiner Trieb an der Erdoberfläche zusehen ist, sollte mit dem Gießen sehr sparsam umgegangen werden. Zu dem Zeitpunkt im Frühjahr wenn die Blüte eingeht, wird das Gießen ebenfalls reduziert. Die die Amaryllis schreitet dann in ihre Ruhephase über und braucht deswegen weniger Energie. Im Hochsommer ist die Hauptruhephase der Pflanze und so kann die Erde fast trocken belassen werden.

Viel Spaß beim Indoor- Gärtnern wünscht,

dein Colvin Team

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